widerständig
selbstbestimmt
solidarisch

AKTUELL


*DEMO/KUNDGEBUNG IN BASEL AM 20. JUNI 2021 AUF DER CLARAMATTE: Gegen Securitas-Gewalt und gegen das Lagersystem* Wir solidarisieren uns mit dieser Initiative, denn das Schweizer Asylsystem basiert auf Zermürbung, Abschreckung und Abschiebung. Wir fordern ein Ende der Gewalt, die Schliessung der Lager und Bleiberecht für alle.

Aus dem Mobitext, das Statement eines Betroffenen :

“Ich habe an die Idee geglaubt, dass Menschen füreinander da sind. Und dass ihr Zusammenhalten Wunder bewirken kann. Wir haben damals nicht gewusst, dass wir aus unserem Land fliehen würden, nur um hier neue Gewalt zu erleben. Es gibt keine einzige Nacht im Asyllager (Camp 50 in Basel) ohne die Brutalität des Regimes und der Sicherheitsleute. Sie haben keine Menschlichkeit und üben psychischen Druck und physische Gewalt aus, während die medizinische Versorgung komplett vernachlässigt wird. Unsere Leben hier sind schrecklich geworden, als ob sie uns sagen möchten: unter uns ist kein Platz für euch.
Was alle verstehen sollten: Auf die Schuldigen muss nicht mit dem Finger gezeigt werden. Es braucht keine Anschuldigung, um zu wissen, wer oder was das Problem ist. Wir alle kennen die Gewalt und wissen, dass sie das Problem ist. Gewalt von Einzelpersonen, vom Staat und vom Migrationsregime. Denk noch mal nach. Wir dürfen nicht vergessen, dass der Baum der Gewalt und Ungerechtigkeit keine Früchte trägt und dass die Folgen des Schweigens gefährlicher sind als die Ursachen. Denn es ist unser Gewissen, was uns als Menschen ausmacht. Lassen wir also unsere Gewissen sprechen und stehen wir zusammen, um die Gewalt im Asyllager zu stoppen.”


*Briefing von Amnesty Internation Schweiz zur Gewalt in den Bundesasyllagern: “Ich verlange nur, dass sie Asylsuchende wie Menschen behandeln.” Menschenrechtsverletzungen in Schweizer Bundesasylzentren”, Mai 2021.


*GEWALT IN BUNDESASYLLAGERN – EIN STRUKTURELLES PROBLEM. Reaktion der 3 Rosen auf die neuste Berichterstattung, 11.5.2021*


*ENDLICH REAKTIONEN! Neue Reportagen von WOZ, Rundschau und RTS* 5./6.5.2021
Suspendiertes Sicherheitspersonal, gefälschte Rapporte, Verfahren gegen die Täter – das SEM kann die systematische Gewalt durch das Sicherheitspersonal in den Bundesasyllagern nicht länger verschweigen! Was seit Monaten und Jahren von Betroffenen aus den Lagern berichtet wird, ohne dass ihnen jemand zugehört hätte, führt endlich zu Reaktionen. Und was seit Monaten von Gruppen wie 3 Rosen gegen Grenzen recherchiert und dokumentiert wird. Machen wir uns aber nichts vor. Solange Menschen in Lager & Bunker gesperrt werden, kommt es zu Übergriffen, miserabler Gesundheitsversorgung etc. Kein Mensch sollte gezwungen werden, in Lagern zu Leben. Für menschliche Unterbringung von Schutzsuchenden!


*GEWALT IN BUNDESASYLLAGERN – Stellungnahme der 3 Rosen gegen Grenzen* 29.04.2021


*GESUNDHEITSBROSCHÜRE VERÖFFENTLICHT* Gesundheit im Bundesasyllager Basel. “Zustände, die inakzeptabel und schädlich für die menschliche Gesundheit sind”


*Zweite Broschüre zu Übergriffen der Securitas im Bundesasyllager Basel* Die Gewalt geht weiter, schauen wir hin statt weg! #FightSecuritas – Gegen das Lagersystem


*Offener Brief von Droit de Rester Neuchâtel an das SEM* “Droits humains gravement violés au Centre Fédéral d’Asile de Boudry : peut-on encore parler d’un centre ‘d’asile’ ?” Diesen Behandlungen sind die Asylsuchenden hinter den Mauern des Bundesasyllagers Boudry ausgesetzt.

*Unterschreiben* #ShutDownORS: Der ORS Service AG kündigen wegen Gesundheitsgefährdung in der Corona-Pandemie

*Widerstand lohnt sich!* ROTA Basel: Wir haben das zusammen geschafft! Hünkar ist schon frei! Unser Widerstand hat zu Ergebnissen geführt. Es lebe die Solidarität! Danke für alle!


Wir wollen nicht in einer Welt leben, in der rassistische Kontrollen alltäglich sind. Wir wollen nicht in einer Welt leben, in der Menschen in Bundesasyllager oder (Ausschaffungs-)Gefängnisse gesperrt werden. Wir wollen nicht in einer Welt leben, in der ein Schritt über eine willkürlich gezogene Linie die einen ins Gefängnis bringt, während andere dieselbe Grenze nach jedem Urlaub und jeder Einkaufstour ohne Probleme überqueren. Wir wollen stattdessen in einer Welt leben, in der Menschen frei entscheiden können, wo und wie sie leben.

Das Kollektiv Drei Rosen gegen Grenzen fordert:
  • Keine rassistische Kategorisierung von Menschen!
  • Asyllager und Bunker schliessen!
  • Gleiche Recht und gleicher Schutz für alle!
  • Grenzen öffnen – Bewegungs- und Niederlassungsfreiheit für alle.
  • Un monde ou rien!*