Gesichtet!

Wir koordinieren nicht zentral Aktionen zur Securitas-Gewalt. Wissen ermöglicht aber Handeln und wir rufen einfach euch alle – Einzelpersonen, Kollektive, Organisationen – dazu auf, so auf die Gewalt im Lager zu reagieren, wie es euch entspricht. Wir glauben an die Kraft von dezentralen Aktionen, die die Haltung gegenüber Migration in der Gesellschaft und der Politik ändern können. Sammelt also mit euren Freund*innen Ideen für vielseitigen Protest – Veränderungen sind möglich!

Diese Aktionen und Stellungnahmen haben wir on- und offline gesichtet:

  • Antira-Wochenschau vom 18. Mai 2020: “Securitas-Gewalt im Bundesasyllager, Jüd*innen-Liste wegen Polizei, Migrant*innen-Streik gegen Spargelhof Ritter”.
  • Schweizerische Flüchtlingshilfe, News vom 15.5.2020: “Gewalt im Bundesasylzentrum Basel”
  • Demokratische Jurist*innen Schweiz, Sektion Basel, reicht Strafanzeige gegen Unbekannt wegen Gewaltvorfällen im Empfangs- und Verfahrenszentrum Bässlergut ein, 25.5.2020, hier findet ihr die Medienmitteilung.
  • Radiosendung der 3 Rosen im Basler Online-Radio “Radiopolis” zu physischer und psychischer Gewalt hinter den Mauern des Bundesasyllagers Basel. Mit Aussagen von Gewaltbetroffenen, Hintergrundinformationen und kritischen Einschätzungen (u.a. von der KRISO Basel). Ihr könnt die Sendung hier (Teil 1) nachhören. Für die Sendung wurde zudem extra eine Basel-Sound-Playliste (Teil 2) zusammengestellt. Danke an alle Beteiligten!
  • Radiobeitrag “Neuer Bässlergutbericht mit Stimmen von Betroffenen“, Radio LoRa Zürich, Mai 2020.
  • Stellungahme zur Securitas-Gewalt im Bundesasyllager Basel vom Offenen Hörsaal Basel, Juli 2020.

GEWALTFÄLLE IN ANDEREN KANTONEN!!!

Nach Basel wurden auch aus dem Bundesasyllager Embrach (Zürich) und Giffers (Fribourg) Fälle von Securitas/Protectas-Gewalt gegen Asylsuchende publik. Im Fribourger Fall haben drei Asylsuchende Anzeige gegen zwei Protectas-Mitarbeitende eingereicht.